Gestaltung der Eingewöhnungsphase

Die gemeinsame Basis

Eingewöhnung Krippengruppe

 

Die begleitende Bezugsperson fungiert als Anker & hält sich dennoch bewusst im Hintergrund.

Übergang Krippe/Kindergarten; hausintern

Der "Umzug" vom Spatzennest in den Kindergarten beginnt...
Der "Umzug" vom Spatzennest in den Kindergarten beginnt...

Eingewöhnung Kindergarten - das "Jüngsten"-Jahr

 

Der Bildungsbereich "Baustelle" ist ein wunderbarer Ort zum langsamen Ankommen im Kindergarten.

Wir agieren in unserem täglichen Umgang mit den Kindern feinfühlig & vertrauensvoll. Die Basis hierfür ist eine sensible, behutsame Eingewöhnung in den Kindergarten, damit jedes Kind die Möglichkeit hat, langsam Vertrauen zu seiner Bezugserzieherin zu fassen.

Eine gelungene Eingewöhnung sehen wir als Fundament für eine gute Kindergartenzeit und den gesamten, weiteren Lebensweg. Aus diesem Grund stellen wir ganz bewusst die individuellen Bedürfnisse der Kindern in den Fokus. Wir sehen die Eltern als Erziehungsexperten für ihr Kind und die eigene Familie und möchten mit ihnen zusammen die Eingewöhnung ihres Kindes bestmöglich gestalten. In den letzten Jahren haben wir deshalb das Eingewöhnungskonzept für unseren Kindergarten intensiv & mit viel Herz weiterentwickelt und einen groben Fahrplan in Richtung Kindergartenzeit entworfen. Diesen finden Sie nachfolgend.

 

 

Ob fest verankert im Morgenkreis oder als Impuls im Freispiel - es wird viel gemeinsam gesungen & getanzt.

 

Einfühlsam, mit viel Ruhe & Zutrauen begleiten die Pädagoginnen die "Jüngsten"-Kinder, Schritt für Schritt, bei der selbstständigen Gestaltung ihres, anfangs noch ungewohnten, Tagesablaufs.

 

Informations-Elternabend

für „neue Familien“

 

Mai/Juni

 

Betreuungsvertragsgespräch

mit der Leitung Frau Susanne Fuchs

 

Mai/Juni

 

Festlegung des Startertages

in Absprache mit der Bezugserzieherin

 

Juni/Juli

 

Kennenlerngespräch

mit der Bezugserzieherin

 

Etwa eine Woche vor dem ersten arche noah-Tag

Startertag

 

 

Kindergartenaufenthalt von 8.00 bis 10.30 Uhr; 
Je nach Vorerfahrungen des Kindes, bleibt die Bezugsperson mit dabei;

 

Erste Kindergartenwoche

 

individuelle Steigerung des Kindergartenaufenthalts;
Unser Grundsatz: „Das Kind bestimmt das Tempo der Eingewöhnung“

 

Die darauffolgenden fünf Wochen

 

Diese dienen dazu, den Kindergartenalltag behutsam kennen zu lernen. Es hat sich in den letzten Jahren bewährt, dass der Kindergartenaufenthalt in dieser Zeit maximal bis 12.30 Uhr ausgedehnt wird, damit das Kind genügend Regenerationszeit hat, um die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten;

 

Die siebte & achte Woche

 

Wenn die Familie bereits die Betreuung über Mittag benötigt, dienen diese zwei Wochen zum Kennenlernen der Mittagszeit im Kindergarten. Der Kindergartentag geht in diesen beiden Wochen bis 13.30 Uhr, damit das Kind langsam auf längere Kindergartentage vorbereitet wird;

 

 

Gruppeninterner Elternabend

 

 

Oktober

 

Eingewöhnungsgespräch

 

individuell am Ende der Eingewöhnungszeit, wenn das Kind die Kindergartentage bereits entspannt(er) verleben kann;

 

 

Das "Mittleren"-Jahr

 

Das "Mittleren"-Jahr steht ganz im Zeichen des Rollenwechsels. Die Kinder sind nun nicht mehr die Jüngsten im Kindergartenkosmos und übernehmen - Stück für Stück - weiter (Eigen-) Verantwortung.

 

Die Teilnahme am offenen Frühstück - zum selbstgewählten Zeitpunkt und in selbstgewählter Gesellschaft - startet auch im "Mittleren"-Jahr: „Ich entscheide selbst, wann ich Hunger habe…“

 

Das Haus wird intensiv erkundet & erforscht und Regeln wie auch Grenzen werden vermehrt ausgelotet.

 

Sie entwickeln außerdem zunehmend mehr Interesse an Tisch- und Rollenspiele, weiten ihren Blick auf die anderen Kinder aus, suchen neue Spielpartner und schließen neue Freundschaften.

 

Die Gruppenstunden beginnen nun ebenfalls und anfangs finden diese einmal in der Woche statt. Je nach Bedürfnis und Entwicklung der Kinder steigert sich dies im Laufe des Bildungsjahres auf zwei Gruppenstunden wöchentlich.

 

In diesen Zeiträumen, in welchen sich die altershomogene Kleingruppe trifft, werden Spiele gespielt und die Gruppe lernt sich noch besser kennen. Gegen Ende des Jahres wird der Anspruch weiter gesteigert – als Vorbereitung auf das „Ältesten"-Jahr.

Das "Ältesten"-Jahr & der Übergang Kindergarten/Schule